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Norman Taurog (1965)

Dr. Goldfoot und seine Bikini-Maschine

Dr. Goldfoot and the Bikini Machine

Dr. Goldfoot (Vincent Price) hat weibliche Androiden erschaffen, die sich an vermögende Männer heranmachen. Sobald diese dann all ihr Hab und Gut auf die falschen Frauen überschrieben haben, ist der Auftrag erledigt und die Androidinnen verlassen die verdutzten Kerle.

Doch auch mechanische Menschen begehen Fehler. So kommt es, dass sich Nummer Elf dem Falschen an den Hals wirft. Der heißt Craig Gamble und ist, wie es der Zufall will, Geheimagent.

Craig stellt Nachforschungen an über die Frau, die sich als Diane vorstellte und wenig später davonlief, und kommt schon bald ihrem 'Vater' auf die Schliche.

Eine rasante Komödie, die nicht nur Vincent Price Gelegenheit zum Overacting gibt, sondern auch seinen KollegInnen Susan Hart, Frankie Avalon, Dwayne Hickman, Jack Mullaney und Fred Clark. Nur echt mit dem Song "The Bikini Machine" von den Supremes.

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Dr. Goldfoots Plan, mit Fembots (Hallo, Austin Powers!) zu Reichtum zu gelangen, ist zwar relativ umständlich, aber weitaus humaner als Raubmord.

Die Androidinnen basieren auf den Wunschvorstellungen ihrer Opfer. Und die wiederum hat Goldfoot direkt aus Boulevard- und Klatschblättern übernommen.

Aus diesem Grund würde sich der Doktor selbst wohl nie als Frauenfeind bezeichnen. Eher als Angler, der mit fleisch(?)gewordenen Wunschbildern ködert.

So gesehen ist Dr. Goldfoot also ein Luden-Superschurke, für den 'maßgeschneiderte' Androiden (bzw. Roboter) anschaffen gehen. Was so einer wohl beim Klassentreffen erzählt?

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Der angesichts des Titels und der Handlung wohl offensichtlichste Ansatzpunkt für eine Filmkritik: Ist der Streifen sexistisch?

Nun… Goldfoots Geschöpfe blenden ihre Zielpersonen mit perfekt abgestimmten äußeren und inneren Werten und entlocken den Männern auf diese Art in Windeseile die gewünschten Vertragsunterschriften.

Die künstlichen Frauen wirken so stark auf ihre Opfer, dass die wie gebannt sind und die Welt um sich herum nicht mehr beachten.

Welches Geschlecht Dr. Goldfoot and the Bikini Machine also hauptsächlich verulkt, dürfte damit wohl hinreichend geklärt sein.

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Ach ja: Trotzdem Vincent Price hier zwar 'nur' seine ernsten Rollen parodiert, gerät sein Auftritt nicht zum Abklatsch, und der dargestellte schurkisch-exzentrische Charakter überzeugt auch in den absurdesten Momenten.

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