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Scott Ridley (1982)

Blade Runner

Deckard (Harrison Ford) soll entlaufene Androiden (bzw. Replikanten) ausfindig machen und elliminieren.

Gut ausgestatteter SF-Klassiker mit Rutger Hauer, Sean Young, Daryl Hannah, Brion James.

Doch allzu viele Klischees, Logikfehler und product-placement verderben den Filmspaß.

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Nichts altert schneller als SF-Filme. Viele technische Spielereien aus Blade Runner (er spielt im Jahr 2019) sind entweder überholt oder schlichtweg Unsinn.

Der Film gibt sich kopflastig mit Zitaten von Descartes, ist aber nichts weiter als eine Sammlung von SF-Allgemeinplätzen.

Fühlende Maschinen, Hologrammfotos, pyramidenförmige Wolkenkratzer und die unsäglichen fliegenden Streifenwagen werden dem gähnenden Zuschauer in scheinbar minutenlangen Aufnahmen vorgeführt.

Und für einen 'Blockbuster' bietet Blade Runner zuwenige Sets. Das ganze Leben der Großstadt spielt sich scheinbar auf einer einzigen, etwa fünfzig Meter langen Geschäftsstraße ab.

Die Liebesgeschichte ist an den Haaren herbeigezogen, die Action sinnlos brutal und die Figuren ohne echte Tiefe.

Ridley Scott verbeugt sich allzu tief vor seinen offensichtlichen film-noir-Vorbildern und inszeniert Blade Runner als Abklatsch bekannter Szenerien, Figuren und Handlungselemente.

Was bleibt ist ein oft zitierter (Matrix, Ghost in the Shell) Film, der meine Erwartungen an einen 'Kultfilm' nicht erfüllen kann.

Anmerkung:

Der Film basiert lose auf Philip K. Dicks Roman Do Androids Dream of Electric Sheep?.

Für den director's cut wurden Off-Stimmen sowie das happy end getilgt und einige Szenen umgeschnitten.

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